U14: Der nächste Thriller an der Lichtenvoorder!

Nachdem die BG Kaarst Büttgen schon das erste Heimspiel nach packender

Verlängerung gewann, sollte auch der zweite Auftritt an der Lichtenvoroderstrasse gegen Duisburg-West II nichts für schwache Nerven sein.

 

Mit zwei Start-Siegen im Gepäck, legte die Kaarst-Büttger U14 munter los und führte schnelll mit 8:2. In der Folge ließen die Blau-Gelben allerdings jede Menge gute Möglichkeiten zu Punkten ungenutzt und agierten nachlässig in der Rebound-Arbeit. Nach einem 7:0 Lauf übernahmen die Gäste die Führung. Kaarst drehte gegen Ende des Spielabschnitts aber nochmal auf und konnte diesen mit 12:9 für sich entscheiden.

 

Auch im zweiten Viertel blieb die Partie eng und umkämpft und so ging es mit einer 20:17 Führung für die Hausherren in die Pause. Am Spielverlauf änderte sich nach dem Seitenwechsel nichts und beide Mannschaften bewegten sich auf Augenhöhe.

Beim Stand von 26:25 konnten die Gastgeber durch gute Defense und schnelle Fastbreak-Punkte kurzzeitig auf 34:25 davonziehen, den Vorsprung aber nicht lange halten.

 

Im Gegenteil,in der Kaarst-Büttger Offensive klappte aufeinmal nichts mehr und die Duisburger spielten ihrerseits immer stärker auf.

"Wir haben uns durch zu viele Ballverluste das Leben unnötig schwer gemacht", resümierte Co-Trainerin Magdalina Wjunow. Fünf Minuten vor Schluss führten die Gäste sogar mit 41:38. Auf Seiten der Hausherren übernahm nun Jonathan Broer die Verantwortung und hielt die BG im Spiel. Auch durch eine kurzzeitige Verletzungs-Pause nach rüdem Foulspiel am Aufbauspieler, ließ dieser sich nicht stoppen und erzielte die letzten neun Zähler für sein Team.

 

Als die Gäste nach einem verwandelten Freiwurf 20 Sekunden vor Schluss mit 46:45 in Führung gingen, nahm der junge Point Guard abermals das Heft in die Hand.

Nachdem sein erster Korbervsuch noch scheiterte, holte er seinen eigenen Rebound und machte es im zweiten Anlauf besser, drei Sekunden vor Spielende gelang ihm so der  entscheidene Korb zum 47:46 Endstand.

 

Der dritte Sieg im dritten Spiel für die junge Oberliga-Truppe, aber trotzdem war Trainer Boris Nöthen nicht rundum zufrieden.

"Ich denke wir können viel besser Basketball spielen, als wir es heute gezeigt haben, aber ich bin froh, dass wir nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen sind", so der Übungsleiter im Anschluss an das Spiel.

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