Erwartet schweres Heimspiel der Damen gegen OTV

Am letzten Sonntag (17.02.) begrüßte die 1. Damen der BG die Spielerinnen des OTV in der Aldegundishalle. Das Hinspiel, zugegebenermaßen eines der schlechtesten Spiele der BG in dieser Saison, war äußerst knapp und bis lange ins vierte Viertel unentschieden.

 

Auch die Ergebnisse der Osteratherinnen im weiteren Verlauf der Saison, ließen darauf schließen, dass dieses Spiel, das auf dem Papier wie ein Pflichtsieg aussieht, schwieriger werden könnte, als beim Blick auf die Tabelle zu erahnen.

 

Wie es dann so ist, kam es auch dazu. Der OTV durch Trainerin Jana Beyer sehr gut eingestellt auf das Spiel kam sehr gut zurecht im ersten Viertel. Die BG war vor allem defensiv nicht so auf der Höhe wie gewohnt und offenbarte häufig Lücken, die Osterath immer wieder mit Penetrations nutzte. Vor allem Shari Eck und Rückkehrerin Selma Wrobel stemmten sich im ersten Viertel in der Offensive dagegen und hielten den Rückstand bei 3 Punkten (12-15).

 

Das zweite Viertel begann wie das Erste aufgehört hat. 2-6 Lauf für Osterath und somit eine 14-21 Führung für die Gäste. Die Coaches der BG nahmen die erwartete Auszeit und rüttelten ihre Spielerinnen wach. Diese nutzen die kurze Verschnaufspause und zeigten nach der Auszeit die richtige Reaktion. Ein 11-0 Lauf dreht das Spiel zugunsten der BG. Das zweite Viertel ging dann am Ende mit 20-13 an die BG, die somit doch noch eine Führung in die Halbzeit retten konnte.

 

Das dritte Viertel war das Stärkste der BG. Endlich auf defensiv auf der Höhe zog das Heimteam Punkt für Punkt davon und baute die Führung aus. Besonders Jule Conti wachte endlich auf und zeigte, dass sie bei entsprechender Einstellung ein Spiel unter den Brettern dominieren kann. Alle ihre elf Punkte erzielte sie im dritten Viertel, das mit 20-7 an die BG ging.

 

Das vierte Viertel war unspektakulär. Die BG beschränkte sich auf das Verwalten der Führung und der OTV war kräftemäßig nicht mehr in der Lage zuzulegen. Die BG gewann letztendlich verdient, aber wie erwähnt hart erkämpft mit 65-48.

 

Schön zu sehen war, dass das Spiel der BG auf viele Schultern verteilt wurde. Jedes Viertel nutzen andere Spielerinnen, um auf sich aufmerksam zu machen. Zu dieser Vielseitigkeit muss allerdings noch Konstanz kommen, um im Spitzenspiel morgen ART schlagen zu können.

 

Bei der BG punkteten am besten: Uli Berrischen, Selma Wrobel (beide 12 Punkte), Franzi Gilges (11) und Jule Conti (11)

 

Es spielten: Magi Wjunow, Jana Thiel, Selma Wrobel, Andrea Birkholz, Steffi Wallendschuss, Franzi Gilges, Uli Berrschen, Jule Conti, Chrissi Sosnik und Shari Eck

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